Die Firma Air Liquide Deutschland GmbH plante an der Ludwigsfelder Straße 168 in München-Allach die Errichtung und den Betrieb einer Anlage zur Lagerung mehrerer Tonnen brennbarer Gase sowie sehr giftiger, giftiger und brandfördernder Stoffe; zusätzlich eine Abfüllanlage zur Abfüllung von Druckgasflaschen.
Nach Meinung vieler Bürgerinnen und Bürger würde von solch einer sogenannten Störfallanlage eine hohe Gefährdung für die Bevölkerung ausgehen. Sie haben sich daher zu der Bürgerinitiative “Gegen Giftgas im Münchner Westen” zusammengeschlossen und sich gegen die Genehmigung der Anlage eingesetzt.
Am 26.04.2012 teilte Markus Sieverding, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Air Liquide Deutschland GmbH der Bürgerinitiative mit, dass das Unternehmen “von dem geplanten Standort im Industriegebiet München-Allach Abstand nimmt und am heutigen Tage den Antrag auf die Genehmigung einer Anlage zur Abfüllung und Lagerung von Gasen in der Ludwigsfelderstraße Nr. 168 beim Referat für Gesundheit und Umwelt der Stadt München offiziell zurückgezogen” hat.
Die Bürgerinitiative freut sich sehr darüber, dass die Firma Air Liquide die Bedenken und Sachargumente der Bürgerinitiative gegen die geplante Anlage ernst genommen und respektiert hat und diese in die Neubewertung eingeflossen sind.
Zwischenzeitlich hat uns eine große Zahl an Glückwunschschreiben erreicht, für die wir uns sehr herzlich bedanken!
Wir werden weiterhin die städtebauliche Entwicklung in Allach-Untermenzing im Allgemeinen und die Entwicklung des Gebiets an der Ludwigsfelder Straße genau im Auge behalten, und uns gegebenenfalls gegen andere unverträgliche Nutzungen einsetzen.

